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Grappa V2 wurde vom Vertrieb zurückgezogen.
Das GRAPPA-Verfahren ist modular aufgebaut und besteht aus folgenden Komponenten:
Grappa-Basismodul (obligatorisch)
Über das Basismodul werden sämtliche Grundfunktionalitäten zur Verfügung gestellt. Die Verwaltungssteuerung ermöglicht eine flexible System-/Nutzerverwaltung über die Einrichtung und Administration von Datenebenen und Funktionalitäten individuell für jeden Anwender/jede Anwendergruppe (Dynamischer Menüaufbau). Über die Zugriffsverwaltung kann sich der Anwender an einer, mehreren oder allen für ihn zugelassenen Datenquellen anmelden. Über die Ebenenwahl können die gewünschten Daten aus den zugelassenen Beständen geladen und auf einem Standard-PC für Auskunft und Produktion dargestellt werden.
Grappa-Bereichswahlmodule (obligatorisch)
Die Bereichswahlmodule dienen dem gezielten Positionieren, d.h. in Ergänzung der zur Verfügung stehenden Standardwerkzeuge des Basissystems (Zoom, Verschieben der Karte, etc.) wird über die verschiedenen Bereichswahlmodule (z.B. Flurstücksnummer, Straße und Hausnummer, etc.) eine schnelle Bestimmung des je nach Aufgabenstellung benötigten Kartenausschnitts ermöglicht.
Grappa / Methoden und Verfahren (optional)
Über den dynamischen Menüaufbau (siehe Verwaltungssteuerung) können selektiv bestimmte Verfahren/Funktionen/Funktionsgruppen einer Auswahl von bestimmten Anwendern/Anwendergruppen zur Verfügung gestellt werden. Unter Methoden sind jene Module zusammengefasst, deren Ablauf bzw. Verfügbarkeit ausschließlich vom Zugriff auf bestimmte Datenebenen abhängt.
Am Beispiel: Die Methode „Vermessungspunktausgabe“ dient der thematischen Aufbereitung von Vermessungspunkten und steht ausschließlich nach dem Laden der Datenebene „Vermessungspunkte“ zur Verfügung.
Am Beispiel: Kommunale Fachapplikationen wie BBPL, FNP, Kanal, Baum, Grün, etc...
Grappa-SDH / Sekundärdatenhaltung (optional)
Das SDH-Verfahren bietet die Möglichkeit, aus ALK-Daten (EDBS-Format) lokal einen Sekundärnachweis auf Basis des Verfahrens „Bezieher Sekundärnachweis“ aufzubauen und fortzuführen (Erstübernahme/automatisierte Fortführung). Über den in die Grappa-Oberfläche integrierten SDH-Client wird eine Benutzeranfrage (Gebiet/Folien) gestartet, der SDH-Server protokolliert den Zugriff (Kriterium „Auftrag“) und stellt die selektierten Daten auf dem Client im Zielsystemformat bereit. Auf dieser Basis stehen dem Anwender ALK-Daten für die amtliche Katasterauskunft auf einem Standard-PC zur Verfügung.
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